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Neuer Sitz der Bundesstiftung Baukultur


Nach 15-monatiger Bauzeit hat Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs am 17. März 2011 der Bundesstiftung Baukultur ihren neuen Sitz in der Schiffbauergasse 3 übergeben.

In einem Festakt trennten Jann Jakobs, Rainer Bomba (Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung), Jörg Vogelsänger (Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg), Erich Jesse (Geschäftsführer des Sanierungsträgers Pro Potsdam), Michael Braum (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur) sowie der Architekt Jörg Springer (Springer Architekten, Berlin) und der Landschaftsarchitekt Jürgen Weidinger (Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin) gemeinsam das Band durch, das die neuen Räume an die Bundesstiftung für die zukünftige Nutzung freigibt. 

Die Konversion der Schiffbauergasse zu einem innovativen Kultur- und Gewerbestandort steht beispielhaft für aktuelle Stadtumbaufragen. Denn Ziel des 2008 durchgeführten Wettbewerbes in Abstimmung zwischen Bund, der Stadt Potsdam und dem Sanierungsträger Potsdam war es, ein vorbildhaftes Konzept für den Umbau, die Sanierung, den Innenausbau sowie die Freiraumgestaltung des unmittelbaren Umfeldes der „Husarenvilla“ zu gewinnen.

Im Ergebnis erhielt das Team Springer Architekten zusammen mit Weidinger Landschaftsarchitekten, beide Berlin, als erster Preisträger den Auftrag für die Umsetzung. Die Baumaßnahme führte der Sanierungsträger Potsdam als Treuhänder der Landeshauptstadt Potsdam durch.


Die Herrichtung des Bestandsgebäudes erfolgte im Dezember 2009 und bereits im Juli 2010 konnte die Bundesstiftung Baukultur Richtfest feiern. Die Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 1,5 Mio € teilten sich Bund, Land und Stadt. Das Projekt wird im Rahmen des Städtebauförderprogramms mit Mitteln des Bundes, des Landes Brandenburg, der Landeshauptstadt Potsdam und des Hauptstadtvertrages gefördert. Darin enthalten sind Maßnahmen zur vorbildhaften energetischen Sanierung des Gebäudes, wie z.B. durch eine Photovoltaik-Anlage, Innendämmung, Dreifachverglasung und Betonkerntemperierung, die mit Geldern des Konjunkturpakets II der Bundesregierung finanziert wurden.

Die Grundstruktur des Altbaus behielt man bei der Sanierung bei, das erweiterte Treppenhaus und der großzügige Luftraum geben dem Gebäude einen offenen Charakter. Zusätzlich wurde mit einem Dachaufbau die Nutzfläche erweitert, wo die großformatigen Verglasungen zusammen mit dem neuem Ziegelgittermauerwerk eine Symbiose zwischen Alt und Neu herstellt.

Anlässlich der Übergabezeremonie hat die Stiftung mit der Fotografin Wiebke Dürholt die Ausstellung "Gesichter einer Baustelle" entwickelt. Wiebke Dürholt begleitete die Arbeiten auf der Baustelle ein Jahr lang mit ihrer Kamera und portraitierte dabei die Menschen, die als Handwerker dem „Haus der Baukultur“ sein neues Gesicht gegeben haben. Die Bundesstiftung lädt ab dem 23. März 2011 die interessierte Öffentlichkeit ein, die Ausstellung zu besuchen (mittwochs und donnerstags, 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung).

Außerdem zeigt der Kunstraum Potsdam aus Anlass des Einzuges der Bundesstiftung in ihren neuen Sitz die Ausstellung SITE, in der Künstler ihre Perspektive auf Baukultur präsentieren. Die Gruppenausstellung ist eine Kooperation der Bundesstiftung Baukultur und dem Kunstraum Potsdam im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2011 „Licht | Spiel | Haus – Moderne in Film. Kunst. Baukultur“ und ist noch bis zum 27. März 2011 zu sehen.


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