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potsdam as a mad stop

AUSSTELLUNG DES SLOWAKISCH-SCHWEIZERISCHEN
KÜNSTLER PAVEL SCHMIDT IM MUSEUM FLUXUS+

Der Titel der Ausstellung „potsdam as a mad stop” ist sprachlich gesehen ein Palindrom. Und für Pavel Schmidt spielt die Sprache schon immer eine wichtige, begleitende Rolle - für Palindrome hat er eine charakteristische Vorliebe. So wie es ein „Wortspiel” gibt, gibt es in seiner Kunst ein „Objekt-Gegenstand-Spiel”. Die Zusammenführung und Schaffung von Bedeutungen durch Aufhebung von ursprünglicher Funktionalität ergibt neue Anspielungsgründe. Ganze Textpassagen, handschriftlich oder in Form von Verbotstafeln und Gebrauchsanweisungen, werden von ihm ins Bild, in seine Werke integriert.

Einige Künstler der Fluxus-Bewegung schufen bereits um 1968 Palindrome, die in Form von Straßenschildern an der Außenwand des Düsseldorfer Restaurants des Schweizer Künstlers Daniel Spoerri, angebracht waren. In diesem Restaurant fanden zahlreiche Aktionen statt – zum Beispiel mit Joseph Beuys, Robert Filliou, Dieter Roth, Ben Vautier und Emmett Williams. Zwei Jahrzehnte später war Pavel Schmidt, nachdem er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München abgeschlossen hatte, Assistent von eben diesem Prof. Spoerri am Lehrstuhl für Malerei und Grafik in München. Dieser hegte damals enge Verbindungen zur Fluxus-Bewegung und wird heute als der bedeutendste Vertreter der Objektkunst angesehen. Diese Zusammenarbeit beeinflusste Pavel Schmidt weitgreifend – womit sich der Kreis zwischen dem museum FLUXUS+ und den Werken des Schweizer Künstlers schließt.


Vernissage: Fr, 16. August 2013, 19.00 Uhr
Ausstellung geöffnet bis 20. Oktober 2013

museum FLUXUS+
Schiffbauergasse 4f
Mi - Fr 13 - 18 Uhr
www.fluxus-plus.de

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