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Don Quijote

, T-Werk
FestivalVon Jakob Nolte nach Miguel de Cervantes Saavedra

Dies ist die wundersame Geschichte des spanischen Büchernarren Alonso Quixano, der sich eines Tages Don Quijote de la Mancha nannte und beschloss, die Welt vor dem Bösen zu retten. Da es ihm immer schwerer fällt, zwischen Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden, hält er sich selbst für einen stolzen Ritter, der auf seinem klapprigen Pferd Rosinante ein Abenteuer nach dem anderen zu bestehen hat, um gegen mächtige Zauberer und Riesen zu kämpfen. Oder sind es nur Windmühlen? Treu an seiner Seite reitet sein Schildknappe Sancho Panza, der versucht, seinen Herrn vor dem schlimmsten Unheil zu bewahren. Denn meist enden die Episoden damit, dass Don Quijote verprügelt wird und wenig ruhmreich als „Ritter von der traurigen Gestalt“ verunglimpft wird. Dieser Don Quijote ist der Prototyp des elisabethanischen Schauspielprinzips. Fast nichts, was er sieht, ist Realität. Dieser (sinnbildliche) Kampf gegen Windmühlen ist am Ende ein Kampf mit sich selbst. Und im zweiten Teil des Romans sieht sich Don Quijote gar mit sich als literarischer Figur konfrontiert. Nichts ist wirklich. Alles ist Schein. Alles ist Theater. Die ganze Welt ist Bühne.

Das NEUE GLOBE THEATER nimmt sich für 2021 eines der größten fiktiven Abenteuer der Weltliteratur an. Aus dem opulenten Roman von Cervantes machte der junge deutsche Dramatiker Jakob Nolte die Vorlage für ein wunderbares Stück Theater. Mit Tempo, Witz und Esprit gehen die Protagonisten vom NEUEN GLOBE THEATER, ganz ihrem Theater-Selbstverständnis entsprechend, der Frage nach, was Theater ist: Realität mit Sprache, Körper und Bühne zu illusionieren. Dieses Theaterstück für zwei Schauspieler und einen Gitarristen ist eine Aventiure der besonderen Art!

Programm T-Werk

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