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WORK

, T-Werk
FestivalVisuelles Theater

Was für eine Baustelle! Nägel, Holz, Farben, Glas und Werkzeuge. Präzise, sich allmählich verselbstständigende Arbeitsabläufe, losgelöst von ihrer ursprünglichen Funktion. Technische Gesten als Quelle absurd-komischer Komplikationen; roh, unerbittlich, zwanghaft und exzessiv bis zum Delirium. Das scheinbar sinnlose Verlangen bizarrer Körper scheint der Montageanleitung eines Paralleluniversums zu entstammen und bewegt sich mit einem Hauch befreienden Wahnsinns zwischen ironischem Schamanismus, reinstem Surrealismus, dadaistischem Happening, Performance, Zirkus und bildender Kunst.

Claudio Stellato wurde 1977 in Mailand geboren und ist ein multidisziplinärer Künstler, der seit 2014 in Brüssel lebt und arbeitet. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Jazzmusiker an der Civica Scuola di Musica Claudio Abbado in Mailand, während er im Straßentheater arbeitete. Später lernte er am Le Lido, Centre des Arts du Cirque in Toulouse. Claudio Stellato forscht und inszeniert zur Beziehung zwischen Körper und Materie. Er tanzte für verschiedene Kompanien, bevor er mit seiner eigenen Kompanie Cie Claudio Stellato als Choreograph Produktionen erarbeitete, die von einer großen Nähe zu Tanz, Zirkus, Musik und bildender Kunst geprägt sind. Nur wenige Tage nach der Premiere wurde das Stück „WORK“ mit dem Preis der Fachjury des Festivals MOMIX 2020 ausgezeichnet.

Programm T-Werk

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