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Aberration

, fabrik Potsdam
Tanz

Zwischen Dunkelheit und Licht entsteht ein Spiel mit der sichtbaren Transformation, die sich grazil vollzieht. Wie in einem Scherenschnitt formen Schwarz und Weiß klare Linien und Formen, die Emmanuel Eggermont durch präzise Bewegungen und überraschende Wendungen verändert und neu definiert. Es scheint nicht alles so zu sein, wie es aussieht. In Anlehnung an den Begriff der „Aberration“ aus der Astronomie, der eine Differenz zwischen der scheinbaren Richtung eines Sterns und seiner tatsächlichen Richtung bedeutet, liegt dem Stück eine choreografische Studie zugrunde, die die Fähigkeit testet, abzuschätzen. Es wirkt wie eine Verschiebung hin zu einem verdrehten und subtil absurden Universum, in dem jede Graustufe eine neue Palette an Bildern eröffnet. So vereint Eggermont, der u. a. mit Raimund Hoghe zusammengearbeitet hat, in seinem Solo die Feinheit der Nuancen – was in einer legeren Pose beginnt, kann in königlicher Anmut enden.

"Aberration [...] prägt dem Geist sein Geheimnis ein. Aber es ist nichts Hermetisches daran. Emmanuel Eggermont, seine Pagen-Figur, sein von einer geheimnisvollen Landschaft besessener Blick, seine klassische Technik, die von zahlreichen Inspirationen durchdrungen ist, bilden ein kohärentes und persönliches Universum, das für alle unsere Träumereien durchlässig ist."Alexander Demidoff, "Emmanuel Eggermont, ein Traum von Tanz in Genf", Le Temps, 2020

"Das Stück von Emmanuel Eggermont ist von einer objektiven Schönheit geprägt. Wohin man auch blickt, es ist klar, dass alles in Harmonie ist. Und obwohl Schönheit nicht das ist, wonach er sucht, ergibt sie sich aus dieser Suche."Muriel Weyl, "Weiße Schönheit", I/O Gazette, 2020

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