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FUR / Turning Solo 2

, fabrik Potsdam
Tanz

Die Stücke FUR und Turning Solo 2 laden zu einer zeitlosen Erfahrung von Nähe und Kontemplation ein. Entstanden als Teil einer Reihe zu getanzten Portraits, sind sie auch eine Antwort auf die Einschränkungen der aktuellen Pandemie-Situation. Durch eine tägliche Praxis der Aufmerksamkeit, der Fürsorge und des gegenseitigen Zuhörens wurde die Distanz in Nähe umgewandelt: Eine enge Beziehung zu sich selbst und zueinander entstand.

FUR ist eine Begegnung mit der japanischen Tänzerin Aya Toraiwa und ihrem Haar, das ihr bis zu den Knien reicht. Das Haar bedeckt und kleidet, wird zum Schutz und zur Prothese: eine pelzartige Außenschicht und Erweiterung des Körpers, der Energien, des Selbst. Das zerbrechliche Material, das den Körper umgibt, enthüllt das scheinbar Verborgene und fungiert als Übergang zwischen der inneren und der äußeren Welt.

Turning Solo 2 ist die Fortsetzung des gleichnamigen Stücks Turning Solo. Dabei stoßen zwei Interpretationen, zwei Welten, zwei einzigartige Porträts in einem wirbelnden und meditativen Fluss zusammen: "Mit zwei T-Shirts lassen [Aïma Ferré und Jasmin Ihraç] afrikanische, spanische und mystische Kulturelemente aufleuchten, vermitteln mit Turban den Habitus anderer Völker, verwandeln sich in Torero und Stier, vergrößern sich zum Riesen, zu flatternden Phantasiewesen und demonstrieren gleichzeitig die euphorisierend fröhliche Wirkung des Tanzens." (M. Schabel)

Programm fabrik Potsdam

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