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Studiengang Figurentheater der HMDK Stuttgart "3 Kurzstücke"

, T-Werk
Theater

Adeline Rüss Potsdam>>Als ich Gabel warEine objektophile Begegnung

Adeline Rüss richtet in ihren Stücken den Fokus auf das Seltsame im

Alltäglichen, auf das Absonderliche im Profanen. In „Als ich Gabel war“

untersucht sie die Schönheit und Grazilität eines gewöhnlichen Utensils,

einer Gabel. Scharren auf dem Holztisch. Die Gabel streckt sich einer

Person entgegen. Haut trifft auf Metall. Dieses Kurzstück ist eine

zärtliche Annäherung an das Spitze und erzählt von der Vereinnahmung

durch ein alltägliches Objekt.

Adeline Rüss machte zunächst eine Ausbildung als

Töpferin und studiert seit 2017 Figurentheater an der Hochschule für

Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Mit verschiedenen

Ensembleproduktionen sowie mit ihrem Stück „Von Ameisen, Briefen und

Geknister“ spielte sie bereits auf zahlreichen nationalen und

internationalen Festivals in Europa.

Spiel, Idee, Konzept: Adeline Rüss Künstlerische Betreuung: Prof. Stephanie Rinke Lichtbetreuung: Joachim Fleischer Bühnenbildbetreuung: Arne Bustorff

Dauer: 10 Min.

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Liesbeth Nenoff Leipzig>>Schöne JugendBegegnung mit der eigenen Endlichkeit

Frei nach dem Motto „Hübsch hässlich habt ihr’s hier“ untersucht

Liesbeth Nenoff in diesem Kurzstück die Bandbreite zwischen vollendeter

Ästhetik und grausamer Hässlichkeit. Mittels Projektionen auf ihrem

Körper konfrontiert sie das Publikum mit der Endlichkeit des Seins.

„Schöne Jugend“ ist eine Darstellung des unsagbar Abstoßenden. Wir

befinden uns im Zerfall und werden den Blick nicht abwenden.

Liesbeth Nenoff studierte in Leipzig Kunstpädagogik,

bevor sie nach zwei Regieassistenzen am Gewandhaus und einem Praktikum

im Lindenfels Westflügel seit 2017 Figurentheater an der Hochschule für

Musik und Darstellende Kunst Stuttgart studiert. Sie ist Mitstreiterin

im Miniaturtheaterkollektiv „Blickkisten“ und gastierte mit mehreren

Inszenierungen auf verschiedenen Theatertreffen, wie zum Beispiel auf

dem Festival at.tension, beim Kurz.Theaterspektakel, der IMAGINALE, dem

Straßentheaterfestival in Aurillac sowie dem Fem Fest.

Spiel, Idee: Liesbeth Nenoff Künstlerische Betreuung: Florian Feisel Beratung+Licht: Joachim Fleischer

Dauer: 10 Min.

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –Annina Mosimann Zürich>>Masa MaterEine kosmische Geschichte über den Kreislauf des Lebens

Am Anfang war die Mutter. Es ist eine immer gleiche Abfolge: Körper

gebären, verschlingen sich und lösen sich gleichsam ineinander auf; ein

animalischer und kosmischer Kreislauf zugleich. Diese Geschichte erzählt

davon, von Nähten und Öffnungen und vom aufgehenden Teig in Baba Jagas

Küche.

Annina Mosimann, 1991 in Bern geboren, entwickelte

bereits während ihres Studiums der bildenden Kunst in Luzern ein

Interesse an „bewegten Dingen“. Nach mehreren Assistenzen an

Puppentheatern in Ecuador und Chile kehrte sie nach Europa zurück, wo

sie seit 2017 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

Figurentheater in Stuttgart studiert.

Idee, Konzept, Spiel: Annina Mosimann Künstlerische Betreuung: Prof. Julika Mayer Betreuung Licht & Raum: Joachim Fleischer

Dauer: 15 Min.

Programm T-Werk

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