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Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF "Scenic Reading"

, T-Werk
LiteraturSzenische Lesung aus Drehbüchern mit Schauspielstudierenden

Kein Kino- oder Fernsehfilm ohne Figuren und Geschichten aus wirklichen oder möglichen Welten. Wie aus einer Idee ein Exposé, ein Treatment und schließlich ein Drehbuch wird, erlernen junge AutorInnen an der Filmuniversität Babelsberg. Vier von ihnen gewähren Einblick in ihre aktuellen Projekte:

In „Das Projekt“ von Sven Angene will der Vollzeit-Heimwerker Harri seinen Sohn mit dem Bau eines Pavillons in die Männerwelt einführen. Als der aber herausfindet, dass sein Vater kürzlich jemanden umgebracht hat, bricht die starre Hierarchie auf und lange verdrängte Konflikte kommen zum Vorschein.

Im Drehbuch „Apparat“

von Robert F. Martin dreht sich alles um den heute weltbekannten Ufa-Stummfilm „Der letzte Mann“. Regisseur F. W. Murnau und Drehbuchautor Carl Mayer erhalten während der Dreharbeiten eine undankbare Vorgabe. Die Produktionsfirma erzwingt für die Fertigstellung des Films ein Happy End. Dies wird zu einer Herausforderung, an der die Freundschaft der beiden Künstler zerbricht.

In „Kinder der Zeit“ erzählt Simon Grünewald von der Jugend des lebenshungrigen Geschwisterpaares Erika und Klaus Mann. Begabt, unternehmungslustig und verloren rasen diese queeren Pioniere mit dem Zeitgeist dem Untergang entgegen.

In „ameisen fressen kein halva“ schreibt Judith Rose Gyabaah über den Umgang mit dem Freitod der besten Freundin. Nach deren Suizid ist nur eine der einstigen Freundinnen vom Jugendamt offiziell als Erziehungsoption anerkannt, doch ist das die richtige Entscheidung?

„Scenic Reading“, die Werkstattreihe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, findet 2022 bereits zum achten Mal statt.

Programm T-Werk

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