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Wort(g)arten

, fabrik Potsdam
LiteraturNeue Lesereihe in der fabrik Potsdam

Worte erblühen zu Gedanken, Bildern, Ideen und wilden Träumen – in der neuen Lesereihe der fabrik Potsdam und der Buchhandlung Viktoriagarten geben regionale Autor:innen Kostproben und Einblicke in ihre Geschichten, Berichte und Erfahrungen. In regelmäßigen Abständen findet die Lesereihe in der fabrik Potsdam mit wechselnden Gästen statt. Die Spannweite reicht von Graphic Novels über Reiseberichte bis hin zu Erzählungen und Romanen. Um die Lesung herum ist das Publikum zum Austausch eingeladen, um ins Gespräch zu kommen, Eindrücke zu teilen und die Autor:innen zu befragen.

Nozomi Horibe: Der Trip

Die Komfortzone zu verlassen war das vorrangige Ansinnen der in Berlin ansässigen Japanerin Nozomi Horibe, als sie ihre Reise plante. Also kein Paar-Urlaub unter Palmen, kein Entdecken exotischer Kulturen, nein, eine Fahrradtour sollte es werden, alleine und einmal im großen Bogen um den Berliner Speckgürtel herum.Was ihr dann auf diesem vierwöchigen Trip auf 1120,5 km zurückgelegter Strecke widerfuhr, hat sie, wie ja erhofft, sozial gefordert, aber auch oft überrascht und mit exotischen Erfahrungen und manchen magischen Momenten belohnt. Nozomi Horibe schildert diese in ihrem ehrlichen und schmucken Comicdebut mit sichtbarer Empathie für Land und Leute.

Bernhard Robben mit der Übersetzung von Ta-Nehisi Coates: The Beautiful Struggle

Der 1955 geborene Bernhard Robben ist seit 1986 freier Übersetzer. Unter den von ihm seither ins Deutsche übertragenen Autoren finden sich unter Anderem John Burnside, Hanif Kureishi, Ian McEwan, Salman Rushdi oder John Williams. Er wird in der fabrik anhand seiner Übersetzung von Ta-Nehisi Coates "The Beautiful Struggle - Der Sound der Straße", erschienen auf Deutsch im Mai 2021, über seine Arbeit als Übersetzer sprechen.

Franziska Fischer: In den Wäldern der Biber

Als ihr wohlgeordnetes Leben ins Wanken gerät, flüchtet Alina aus dem hektischen Frankfurt zu dem einzigen Menschen, der ihr einfällt: ihr Großvater, der in einem kleinen brandenburgischen Dorf lebt. Seit achtzehn Jahren hat sie keinen Kontakt mehr zu ihm. Der alte Mann wohnt allein in einem viel zu großen, renovierungsbedürftigen Haus am Waldrand. Er hält Hühner, pflegt den Garten, backt Brot, beobachtet Biber – und nimmt seine Enkelin bei sich auf, ohne viele Fragen zu stellen. Dunkel und fast ein wenig unwirklich sind Alinas Kindheitserinnerungen an die Ferien bei ihren Großeltern; im Alltagsstress gefangen, hat sie seit Jahren nicht mehr an die Sommer im Dorf gedacht. Nun, inmitten der Natur, kehren die Erinnerungen zurück. Ehe sie sichs versieht, verliebt sie sich nicht nur in den Ort und die umliegenden Wälder. Doch bevor sie sich ein neues Leben aufbauen kann, gibt es einiges, wovon Alina sich befreien muss. Eine Geschichte über eine besondere Großvater-Enkelin-Beziehung und eine Hommage an das Leben auf dem Land, die Ruhe und den Frieden, den wir in der Natur finden. Franziska Fischer wurde 1983 in Berlin geboren, hat einige Zeit im Ausland verbracht und ist mittlerweile aus der Stadt herausgezogen. Sie studierte Germanistik und Spanische Philologie an der Universität Potsdam und arbeitet als freiberufliche Autorin und Lektorin.

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