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FREI(T)RÄUME IN DREI FACETTEN "Freiräume 1: IMMER NUR TEMPORÄR ZU HABEN?"

, T-Werk
SonstigesAteliers und Proberäume in Potsdam

Zum großen „Frei(t)räume“-Sommerfestival werden auf großer Kinoleinwand im T-Werk Filme gezeigt, die sich dem Thema Freiraum widmen – in drei verschiedenen Aspekten.

„Rechenzentrum – Vom Abrissobjekt zum Kreativkosmos“ Ein Film von Elias Franke und Kristina TscheschDokumentation, 45 Minuten, Potsdam, 2015 anschließend Gespräch mit Filmteam und Gästen

Proberäume und kreative Freiräume werden in wachsenden Städten oft als erstes verdrängt … als in Potsdam 2014 die Ateliers und Proberäume an der „Alten Brauerei” wegfielen, formierte sich eine Protestbewegung, die noch im gleichen Jahr zur Initiative „Kulturlobby”

wurde, die sich seitdem für die freien Kreativen dieser Stadt einsetzt.

Besonders die Bands haben mit ihrer Aktion „Schick essen gehen und

teuer wohnen, das ist uns zu monoton” auf der Brandenburger Straße im

März 2014 lautstark auf die Problematik aufmerksam gemacht -- ein Jahr

später wurde das Rechenzentrum für Kreative zur (zunächst) temporären

Umnutzung freigegeben. Mittlerweile wirken und arbeiten hier 300

Künstler:innen und Kreativschaffende. Ein Wermutstropfen: die Bands

kamen in diesem Projekt nicht in großem Stil unter und führen teilweise

weiter ein NomadInnenleben.

Wir zeigen die 45-minütige Doku „Rechenzentrum - Vom Abrissobjekt zum

Kreativkosmos” von Elias Franke und Kristina Tschesch von 2015, die die

Anfänge des Rechenzentrums inklusive des Protests auf der Straße

erzählt.

Anschließend Gespräch mit Filmteam und Gästen: Seit Ende der

Dreharbeiten sind sieben Jahre vergangen. Filmemacherin Kristina

Tschesch (selbst mit #raumimrechenzentrum) spricht mit Anja Engel

(Kulturmanagerin Rechenzentrum und Mitglied der Kulturlobby) und

einer/einem betroffenen MusikerIn über den aktuellen Stand im RZ und was

die Raumsituation für MusikerInnen aktuell angeht.

Programm T-Werk

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