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LA BOHÈME

, Hans Otto Theater
TheaterOper in vier Bildern von Giacomo Puccini

In ihrer Inszenierung befragt die Regisseurin Claudia Meyer Puccinis „La Bohème“ nach den Möglichkeiten von Kunst und Theater in Krisenzeiten. Ihre Bohèmiens haben sich von der Außenwelt abgeschottet. Sie leben und arbeiten in einem zum Atelier umfunktionierten Zirkuszelt. Mit dem sogenannten „Draußen“ verbindet sie nur ihr Publikum, das regelmäßig zu den Shows kommt, die sie aufführen. Claudia Meyer nimmt die Figuren der Bohème als Künstler ernst und holt sie in unsere Gegenwart. Ihr Ansatz untersucht, was Leben und Arbeiten als Künstler bedeutet, welchen Verzicht man dafür leisten muss.

„,La Bohème‘ ist eine perfekte Oper und die Einstiegsdroge schlechthin. Sie ist kurz, es geht um Liebe, Leben, Leidenschaft. Und sie spielt unter richtigen Menschen. Es sind vier Männer in einer Künstler-WG: der junge Dichter Rodolfo und seine Freunde, allesamt mittellos trotz Talent und Arbeit. Es ist Heiligabend, die Bude ist kalt, die Miete nicht bezahlt. Die Oper passt wie die Faust aufs Auge unserer Zeit … Ein fabelhaftes Ensemble, stimmlich und in ihrer Spiellust, allen voran Alexey Sayapin als Roldolfo. Und das schafft Claudia Meyer, so junge Sänger zusammen und in eine Form zu bringen – und das Ganze fast ohne Kitsch.“ rbb24inforadio

Programm Hans Otto Theater

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