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Forgotten Instruments

, fabrik Potsdam
Tanz

Die fabrik Potsdam freut sich, auf die neue Produktion von Maren Strack hinzuweisen! Forgotten Instruments ist eine Performance in einer Kunstgalerie – im KunstHaus Potsdam.

Maren Stracks Performances sind ohne Schrottplatz nicht denkbar. Mit Schweiß und Lötgerät, mit Atem und Bewegung haucht sie nutzlos gewordenem Altmetall neues Leben ein. Das Schrottmaterial wird auf Sinn und Sinnlichkeit geprüft, auf Klang, Form und choreografischen Einsatz. Aus den Recherchen entsteht eine Choreografie, die Maren Strack zur Aufführung bringt. Die neue Performance Forgotten Instruments ist eine Folge von drei formal unterschiedlichen Stücken, die das Wechselspiel aus Klang und Tanz ausloten. Sie sind durch feingesponnene Fäden verbunden, wobei die Performerin im Netz aus Sound und Aktion gelegentlich zum Opfer ihrer eigenen Inszenierung wird. Maren Strack hat in den letzten drei Jahren in Zusammenarbeit mit Johan Lorbeer drei abendfüllende Performances entwickelt, mit den Titeln Ersatzteillager, Frauen am Herd, Sonate für Pumpen und Tüten. So unterschiedlich die einzelnen Performances in ihrer Erzählform sind, so verhandeln sie doch das grundsätzliche Thema ihrer Arbeit: die rhythmische, klangliche, choreografisch-musikalische Recherche.

Maren Strack, geboren 1967 in Hamburg, ist Bildhauerin, Choreografin, Tänzerin, Musikerin. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste in München. Gleichzeitig lernte sie Flamenco bei Gonzales Reyes und war langjähriges Mitglied seiner Kompanie. Während des Studiums begann sie im Beziehungsfeld von Bildhauerei und Bewegung / Tanz zu arbeiten und entwickelte kinetische Installationen und Performances. 1995 erhielt sie das Förderstipendium für Theater / Tanz der Stadt München für ihre erste abendfüllende Performance. Seither entstanden hauptsächlich Soli und Installationen, die sie international gezeigt hat und für die sie mehrere Preise erhielt, unter anderem den Sonderpreis für das beste deutsche Tanzsolo, sowie den Autorenpreis des Jungen Theaters Bremen.Außerdem war sie Stipendiatin am Künstlerinnenhof „Die Höge“, Bassum (2000), an der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart (2001) und dem Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop (2005). Von 2008 – 2013 war sie Gastprofessorin und Studiengangsleiterin des Studiengangs Raumstrategien der Kunsthoch-schule Berlin Weißensee. Seit 2009 hat sie einen Lehrauftrag für Performance an der UDK, Berlin.

Programm fabrik Potsdam

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