Was bewegt Menschen, sich meist ohne Vorerfahrung gemeinsam mit Unbekannten auf das Wagnis eines künstlerischen Prozesses einzulassen? Wie verändert sich künstlerische Praxis für eine Choreografin in der Arbeit mit "Laien"?
Mit der Erweiterung der Kunstbegriffe haben sich auch die Perspektiven auf Rezeption und Teilhabe an künstlerischen Prozessen vervielfacht. Angebote zur aktiven Mitgestaltung von Kunst korrespondieren eng mit Themen von persönlicher Freiheit und Wohlergehen und der bürgerlichen Verantwortung für die Gestaltung von Gesellschaft. Sie sind regelmäßige Praxis in Museen, Theatern, Schulen und ebenso fester Teil der Programmatik der fabrik Potsdam.
Anlässlich aktueller Debatten über die Relevanz und das Sichern künstlerischer Angebote lädt die fabrik Potsdam Akteur*innen und Interessierte aus Kunst, Politik und Gesellschaft zu einem Erfahrungs-Austausch ein.
Mit: Patricia Carolin Mai, Choreografin im Projekt HAMONIM und Leitung der MAI:COMPANYLea Schleiffenbaum, Kunsthistorikerin, freien Kuratorin und Mentorin im Programm Neue Auftraggeber der KSBKarin Kirchhoff, Programmleitung Tanzland – Programm für Gastspielkooperationen der Kulturstiftung des BundesDr. Sarah Zalfen, Leitung Referat Grundsatzangelegenheiten der Kultur (m.d.W.d.G.b.) im Brandenburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Akteur*innen der JugendTanzCompany der fabrik, des Tanzstückes HAMONIM Potsdam 2025, des Programms der Neuen Auftraggeber Eisenhüttenstadt und weiteren Gästen
Online-Anmeldung erbeten.
Anschließend um 19h: Filmdokumentation HAMONIM Potsdam (ohne Voranmeldung)