Als Künstler*in oder Autor*in hat man die eigene Ausdrucksform grundsätzlich ja gefunden: Schriftstellerei, Malerei, Bildhauerei, Zeichnung, Performance, Fotografie…. Wenn es aber darum geht, auf der Metaebene über die eigene Arbeit zu sprechen, wird es oft schwierig. Wie in Worte fassen, was einem selbst so klar ist? Und es dann auch noch sicher und kompetent rüberbringen? Egal, ob in kleiner Runde, bei einer Vernissage, bei einem Bewerbungsgespräch oder einem Vortrag – oft fehlt es an Selbstbewusstsein oder einfach an den richtigen Worten. Wie soll man das eigene künstlerische Schaffen beschreiben? Wie das Lehrkonzept oder den Lebenslauf? Wie die eigene Position vertreten?
Der Workshop besteht aus zwei verschiedenen Bereichen: Einerseits werden Werkzeuge vermittelt, die helfen, die eigene Arbeit in authentische Worte zu fassen. Andererseits geht es darum, die Inhalte dann auch souverän und sicher rüberzubringen. In dem Workshop werden Tools erarbeitet, die eine festere Stimme verleihen und mehr Sicherheit geben. Praxisübungen bieten die Gelegenheit, sich mit der eigenen Stimme und der eigenen Präsenz zu beschäftigen und das Erlernte zu erproben.
Anne Zeppmeisel ist Literaturwissenschaftlerin, Soziologin und Radioredakteurin. Sie hat in Bielefeld und Berlin studiert, ihr Volontariat in Berlin gemacht und bei Klassikradio als Leiterin des Landesstudios gearbeitet. Seit 2003 arbeitet sie freiberuflich und ist Dozentin u.a. an der FU-Berlin und der Alice-Salomon-Hochschule. Sie leitet Seminare zum Thema "Literatur im Radio" und Workshops zum Thema "Sprechen, Stimme und Präsentation" für verschiedene Vereine, Hochschulen und Bildungswerke. Im Einzeltraining unterstützt sie die Entwicklung einer starken Stimme und die Entwicklung eines Bewusstseins für den eigenen Körper und seine authentischen Ausdruckmöglichkeiten.
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